Der KTV Wil 2 gewinnt ein intensives und über weite Strecken ausgeglichenes Spiel gegen den SC Frauenfeld 2 mit 34:28. Nach einem Unentschieden in der Pause entschieden die Wiler die Partie in der zweiten Hälfte mit einer starken Defensivleistung und einem überzeugenden Schlussspurt.
Wil, 16. Februar 2026 – Mit bereits zwei Spielen in derselben Woche und entsprechend schweren Knochen stand der SC Frauenfeld trotzdem hochmotiviert bereit.
Die Partie begann mit viel Tempo auf beiden Seiten. Nach dem frühen Führungstreffer für Will entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Frauenfeld zeigte sich im Angriff effizient und nutzte die sich bietenden Räume konsequent. Immer wieder war es jedoch Silvio Hug, der Verantwortung bei Wil übernahm und wichtige Treffer erzielte und sein Team in der Anfangsphase stetig auf Augenhöhe hielt.
Doch auch Frauenfeld fand zunehmend besser ins Spiel. Angeführt von Yannik Ricci, der immer wieder aus dem Rückraum erfolgreich war blieben die Gastgeber dran. Trotz mehrerer Paraden von Marco Butz im Tor der Wiler gelang es Frauenfeld, sich leichte Vorteile zu erspielen. Nach einer guten Trefferquote in den Letzen Minuten der ersten Hälfte, ging es mit einem 14:14-Unentschieden in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann weiterhin ausgeglichen. Beide Teams leisteten sich technische Fehler, doch die Intensität blieb hoch. Die Gastgeber reagierten taktisch und stellten die Verteidigung auf eine Manndeckung auf den Torgefährlichen Ricci der Frauenfelder um.
In dieser Phase überzeugten die Torhüter auf beiden Seiten mit wichtigen Paraden. Frauenfeld verteidigte leidenschaftlich, während Wil im Angriff geduldig blieb und immer wieder Lösungen fand.
Ab der 45. Minute kippte das Spiel jedoch zugunsten der Gastgeber. Die Manndeckung trug Früchte und Frauenfeld hatte im Angriff mehr Mühe Lösungen zu finden. Wil nutzte Ballgewinne konsequent und kam durch schnelle Gegenstösse zu einfachen Treffern. Besonders Frideling übernahmen nun Verantwortung und sorgten dafür, dass sich Wil Tor um Tor absetzen konnte. Frauenfeld kämpfte weiter, kam durch Jan Kollbrunner und Sven Flachmüller nochmals zu wichtigen Treffern, doch der Rückstand wuchs in der Schlussphase leider an.
In den letzten Minuten spielte Wil die Partie souverän zu Ende und man fand keine Lösung das Spiel nochmal zu drehen. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es beim 34:28-Heimsieg für den KTV Wil 2.
Das nächste Spiel des SC Frauenfeld 2 bietet die Gelegenheit zur Reaktion. Mit der gezeigten Moral und Offensivkraft ist das Team bereit, im kommenden Einsatz gegen den Tabellenführer endlich wieder zu Hause anzugreifen.
Autor: Steven Haug