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H2: Silbermedaille im Ostschweizer Cup

Am 16./17. Februar 2019 stand die zweite Herrenmannschaft des SC Frauenfeld am Ostschweizer Cup-Wochenende in Arbon gleich zweimal im Einsatz. Nachdem man am Samstag im Halbfinal die höherdotierte 2.-Liga-Mannschaft HSC Kreuzlingen 2 nach Verlängerung mit 29:26 in die Schranken wies, stand man am Sonntag im Final dem aktuellen Leader der 2. Liga, dem HC Arbon, gegenüber. Gegen die Arboner musste sich der Sportclub dann deutlich mit 23:35 geschlagen geben. Trotz der Finalniederlage können die Frauenfelder Silbermedaillenempfänger überaus stolz sein auf diese Leistung.

SC Frauenfeld 2 vs. HSC Kreuzlingen 2 (Cup-Halbfinal):

Arbon, 16. Februar 2019 – Nachdem die Kantonshauptstädter im Dezember des letzten Jahres im Cup-Viertelfinal den HC Bruggen besiegen konnten, war man sich bewusst, dass in der diesjährigen Cup-Saison noch weitere Überraschungen möglich sein konnten. Mit dem HSC Kreuzlingen 2 stand dem SCF ein auf dem Papier stärkerer Gegner gegenüber, zumal die Hafenstädter in der 2. Liga zurzeit den vierten Tabellenrang belegen.

Der Start in die Partie gelang wunschgemäss. Schon früh konnte sich der SC die Führung erspielen, welche man bis zum Ende der Partie nicht abgab. Der HSC Kreuzlingen überraschte mit einer besonders offensiven Deckungsvariante, welche allerdings nicht die gewünschte Wirkung erzielte. Insbesondere durch Flügelübergänge waren die Murgstädter erfolgreich. Leider konnte man den Gegner in der ersten Halbzeit nicht vorentscheidend distanzieren, dennoch führte der Underdog zur Pause mit einem komfortablen 12:8-Polster.

In der zweiten Halbzeit wollte man den HSC Kreuzlingen mit Tempohandball unter Druck setzen, da die Seestädter mit einer spärlich besetzten Auswechselbank angereist waren. Dies gelang zu Beginn des zweiten Umgangs hervorragend. Bis zur 40. Spielminute erarbeitete man sich eine 16:9-Führung zur vermeintlichen Vorentscheidung. Doch die routinierten HSC-Handballer, die über einige Spieler mit Erfahrungen in höheren Ligen verfügten, liessen sich nicht abschütteln und bewahrten in dieser Phase des Spiels die nötige Coolness. Tor um Tor kämpfte sich der Zweitligist heran und glich in der 57. Spielminute prompt zum 22:22 aus. Der nachfolgende offene Schlagabtausch liess vermutlich die meisten Herzen höherschlagen – eine spannende Schlussphase war garantiert. Die Frauenfelder legten ein Tor vor, das im nächsten Angriff umgehend ausgeglichen wurde. Bei Stand von 24:24 wollte man dem Gegner keinen Ballbesitz mehr ermöglichen, was zu einem Freiwurf nach Ablauf der regulären Spielzeit führte. Da dieser nicht erfolgreich abgeschlossen wurde, ging es in die Verlängerung (2 x 5 Minuten).

Die zweite Herrenmannschaft des SCF zeigte diese Saison schon in einigen engen Partien Charakter – so auch im Cup-Halbfinal gegen den HSC Kreuzlingen 2. In der Verlängerung fehlte den Kreuzlingern die nötige Langatmigkeit, vermutlich auch wegen der schmalen Ersatzbank. Dies führte dazu, dass der SCF früh mit zwei Toren in Führung ging und diese bis zum Schlusspfiff sogar auf 29:26 ausbauen konnte. Die nächste Sensation – der Einzug ins Ostschweizer Cup-Final – war Tatsache und man freute sich bereits auf die Herausforderung am Sonntag.


 

SC Frauenfeld 2 vs. HC Arbon 1 (Cup-Final):

Die Sonntagspartie war ohne Frage das bisherige Saison-Highlight! Die zweite Halbfinalpartie entschied der Gastgeber des Finalturniers, der HC Arbon, mit 35:19 zu seinen Gunsten, was auf ein Cup-Final vor einer grossen Zuschauerkulisse hoffen liess. Die SCF-Spieler waren sich bewusst, dass mit dem HC Arbon im heimischen Territorium ein echter Brocken wartete. Dennoch glaubte man weiterhin an den grossen Coup – schliesslich wollte man den hart erarbeiteten Finaleinzug noch mit dem Cupsieg krönen. Und genauso wichtig war es, dieses Spiel vor gut 200 Zuschauern geniessen zu können.

Die Realität schlug zu Spielbeginn hart zu. Man bemerkte zum einen das Spiel mit Verlängerung vom Vortag in den Knochen, zum anderen trat das Heimteam von Anfang an sehr selbstbewusst und überzeugend auf. Bereits nach sieben Spielminuten führten die Zweitligisten mit 6:2 und sie gaben sich keine Blösse. Die Murgstädter hatten nur wenige Erfolgserlebnisse zu verbuchen – man wollte sich jedoch keinesfalls "abschlachten" lassen. Bis zum Pausentee änderte sich allerdings nicht viel – 11:19 hiess es aus Sicht der Frauenfelder.

Auch wenn man es nur ungern zugibt und noch Kampfeswille vorhanden war: die Partie war zur Halbzeit entschieden. Zu stark und eingespielt präsentierte sich der HC Arbon. An dieser Stelle muss man ein Kompliment an die Seestädter richten. Mit einem solch dynamischen, beinahe fehlerfreien und kreativen Offensivhandball wäre vermutlich für keine Mannschaft inner- oder unterhalb der 2. Liga in der Ostschweiz ein Erfolg möglich gewesen.

Das Geschehen der zweiten 30 Minuten ist schnell erzählt – der HC Arbon spielte weiterhin effektive Positionsangriffe, während die Frauenfelder sich in Schadensbegrenzung übten. Dafür erhielten alle aufgebotenen Spieler des SCF zumindest einige Minuten Spielzeit und konnten die tolle Atmosphäre eines Cup-Finals auch auf dem Feld miterleben. Nach 60 Minuten pfiff das junge Schiedsrichterduo die Partie beim Stand von 23:35 ab. Gratulation an den HC Arbon zum Cupsieg in der heimischen Halle.

Wie bereits eingangs erwähnt, sind die H2 des SC Frauenfeld sehr stolz über die Silbermedaille im Ostschweizer Cup und möchten sich bei den zahlreichen Unterstützern, welche teils sogar Samstag und Sonntag in der Halle waren, herzlich bedanken!

 

Matchtelegramme:

Samstag, 16. Februar 2019, Sporthalle Arbon

SC Frauenfeld 2 vs. HSC Kreuzlingen 29:26 (12:8)

Im Aufgebot:
Marco Iacopetta (11/36), Patrick Nef (0/1), Fabian Hübner, Timo Brandes (1), Yannick Ricci (7), Michael Lovric (1), Thomas Räber (3), Edin Hasanovic (3), Fabian Reller (2), David Keller (7), Matthias Gruber, Nestor Reimann (5), Roman Frei, Noah Heim

 

Sonntag, 17. Februar 2019, Sporthalle Arbon

SC Frauenfeld 2 vs. HC Arbon 23:35 (11:19)

Im Aufgebot:
Marco Iacopetta (9/43), Patrick Nef (2/3), Fabian Hübner, Timo Brandes, Yannick Ricci (2), Michael Lovric (1), Thomas Räber (3), Edin Hasanovic (7), Fabian Reller, David Keller (6), Matthias Gruber, Nestor Reimann (4), Roman Frei, Noah Heim

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