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H2: David schlägt Goliath – Einzug in das Cup-Halbfinale

Die zweite Herrenmannschaft des SC Frauenfeld wächst über sich hinaus und zieht sensationell ins Halbfinale des Ostschweizer Cups ein. Mit einer beispiellosen Leistung schlagen die Frauenfelder zu Hause den bisher noch ungeschlagenen Zweitligisten HC Bruggen mit 27:22.

Frauenfeld, 6. Dezember 2018 – Vor einem Monat zogen die H2 des SCF mit einem Sieg gegen den Ligakonkurrenten HC Kaltenbach ins Cup-Viertelfinale ein. Kurz darauf wurde man für die nächste Cup-Runde dem HC Bruggen zugeteilt. Schon im Vorfeld war klar, dass die Partie eine David-gegen-Goliath-Angelegenheit sein würde, zumal die Bröggler schon seit einigen Jahren als Topteam der 2. Liga gelten. Auch ein Blick auf die aktuelle Situation in der Zweitliga bestätigt diesen Eindruck – der HC Bruggen grüsst noch ungeschlagen vom zweiten Tabellenplatz. Dennoch war uns bewusst, dass die Tagesform für eine Cuppartie unter der Woche sehr entscheidend ist und wir in diesem Spiel wenig bis nichts zu verlieren hatten. 

Der SCF startete sehr gefasst und konzentriert in die Partie. Offensiv kam man von Anfang an zu guten Abschlussmöglichkeiten und verwertete diese auch meistens. Die Bröggler bekundeten sichtlich Mühe mit dem harzfreien Spielgerät, was die Defensivarbeit gegen den wurfstarken Rückraum des Gegners durchaus erleichterte. Trotzdem hatte die Frauenfelder Defensive nach einstudierten Auslösungen des Gegners einige Male das Nachsehen. So entwickelte sich bis Mitte des ersten Durchgangs eine Partie auf Augenhöhe.

Doch auf Augenhöhe war für die Murgstädter nicht genug. Erst recht nicht für Edo Hasanovic. Der Mann mit der Nummer 2 zeigte unseren Kantonsnachbarn, weshalb der Balkan im Handball noch immer als Macht gilt, und glänzte als Leaderfigur mit einer beinahe fehlerfreien Partie. Dies führte auch zur verblüffenden Situation, dass der mittlerweile schon fast ratlose Zweitligist nach 20 Minuten eine Manndeckung auf unseren Spielmacher anordnete. Doch auch diese Intervention konnte den Drive der Frauenfelder nicht brechen – in dieser Phase des Spiels gelang fast alles. Erstaunlich war auch, dass die St. Galler ihre Überzahlsituationen kaum ausnutzen konnten. Die Defensive und Torhüter Marco Iacopetta erfüllten ihren Job mit Bravour. Diese Umstände führten zu einer sagenhaften 15:9-Führung zur Pause.

Das Lob zum Pausentee war gross. Trotzdem tat man gut daran, die Euphorie ein wenig zu bremsen und sich bewusst zu werden, dass eine Sechs-Tore-Führung gegen ein Zweitliga-Topteam zwar ein nettes Polster war, doch noch kein Ticket für das Cup-Halbfinale. Vorsatz für den zweiten Umgang: Nicht in die Verwalterrolle fallen, sondern weiterhin den Vorsprung ausbauen.

Es war zu erwarten, dass der Gegner stärker aus den Kabinen zurückkommen und das Spiel der Frauenfelder mit einer taktischen Veränderung zu sabotieren versuchen würde. Aber nichts dergleichen, die Partie folgte demselben Tenor wie in der ersten Halbzeit. As usual genierte sich auch David "Crouch" Keller nicht, seine Tentakel auszufahren und mehrere Bälle unverschämt genau in den Winkel zu hämmern. Zwischenzeitlich konnte die Führung auf neun Tore ausgebaut werden und David dominierte Goliath. Die Bröggler reagierten auf die anstehende Misere mit einer offensiveren Verteidigungsvariante und spielten zeitweise in einem 4:2-Abwehrverbund. Diese Umstellung trug kurzzeitig Früchte und brachte Nervosität in die Murgstädter Offensive. Einige technische Fehler führten zu Gegenstosstoren des Gegners, was die Führung gegen Ende des Spiels auf vier Tore schmelzen liess. Doch dieser Abend sollte den Frauenfeldern gehören. In den hektischen letzten fünf Minuten liess die Qualität im Spiel ein wenig nach, was jedoch nicht tragisch war. Kurz darauf pfiff das Schiedsrichterduo die Partie beim Stand von 27:22 ab und die Sensation war geschafft.

Ein ganz dickes Kompliment an die H2 des SCF – diese mutige, leidenschaftliche, aufopferungsvolle und geschlossene Teamleistung lässt durchaus aufhorchen! Die Leistung wurde ohne Frage durch das frenetische Heimpublikum zusätzlich beflügelt. Eine solch lautstarke Unterstützung war einfach der Hammer – nicht einmal an einem Heimspiel des Fanionteams erlebt man einen solchen Rückhalt von den Rängen.

Nun kann man diesen Sonntag mit breiter Brust in das letzte Meisterschaftsspiel des laufenden Jahres. Gegner ist der HC Neftenbach 2. Das Cup-Halbfinale wird nächsten Februar in Arbon ausgetragen. Wir hoffen auf eine erneute Unterstützung in diesem Rahmen!

Autor: Yannick Ricci

Matchtelegramm:

Donnerstag, 06.12.2018 / 20:45 Uhr, Kantonsschule Frauenfeld
SC Frauenfeld vs. HC Bruggen 27:22 (15:9)
Im Aufgebot:
Marco Iacopetta, Oliver Stucki, Timo Brandes, Fabian Hübner, Zino Wellauer, Thomas Räber, Michael Lovric, Edin Hasanovic, Fabian Reller, Marcus Habersaat, David Keller, Noah Heim, Sandro Egloff, Nestor Reimann

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